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Karls Garten » Aktuelles

Forschung über das Wachstum von Pflanzen in unterschiedlichen Substraten

Esther Riepl studiert Umwelt- und Bioressourcenmanagement an der Boku in Wien. Schon seit Beginn dieser Gartensaison führt sie Untersuchungen für Ihre Forschungsarbeit im Karls Garten durch. Um was es genau geht, erfährst du hier:

Warum hast du dir den Karls Garten für deine Bachelorarbeit ausgesucht?
Ich habe einen Aushang auf der Boku gesehen und mir gedacht ich möchte mal etwas Neues ausprobieren. Und durch Zufall und Glück bin ich zu einer Forschungsstelle am Karls Garten gekommen. Ich habe davor schon Interesse im Themengebiet Gartenbau gehabt und durch diese Möglichkeit konnte ich Hobby und Studium verbinden.

An was forschst du gerade für deine Bachelorarbeit?
Für meine Bachelorarbeit habe ich mir als Hauptkriterium das Wachstum von unterschiedlichen Pflanzen in vier unterschiedlichen Bodensubstraten angeschaut und verglichen. Dabei werde ich die Vitalität der Pflanzen anschauen und auch Tests in einem Sensoriklabor an der Universität durchführen, um das unterschiedliche Gemüse aus den Hochbeeten zu testen.

Wie findest du das Projekt Karls Garten?
Das Projekt Karls Garten ist ein ganz besonderes Projekt. Es verwandelt einen Platz in Wien, in eine grüne Erholungsoase. Ich finde es schön zu sehen, dass man anderen Menschen mit ein paar Hochbeeten und Bäumen sehr viel Freude machen kann. Ich habe immer wieder positives Feedback von Passanten bekommen. Außerdem finde ich es super, dass es Exkursionen für Kinder gibt. Man kann dadurch Kindern einen guten Einblick in das Gärtnern bieten und ihnen zeigen wie schön Pflanzen sind. Nebenbei bietet der Garten auch eine gute Möglichkeit für Forschungszwecke.

Und wie wichtig findest du Biodiversität für Städte bzw. für eine Stadt wie Wien?
Biodiversität ist ein wichtiges Thema auch für Städte. Sie tragen zu einem Gleichgewicht im Ökosystem bei. Die Biodiversität ist wichtig, damit wir ein gesundes Leben führen können.
Durch kleine Grüninseln wie dem Karls Garten, kann man die Biodiversität sehr gut fördern und zusätzlich sind es Plätze wo man den Alltag auch mal vergessen und sich entspannen kann.

 


Verfasst am Oktober 9, 2017

Forschung über Wildbienen. 

Masterstudentin Julia Lanner erzählt über ihre Forschungsarbeit im Karls Garten.

Erklär uns in ein paar Worten was hinter deinem Studium Zoologie steckt?
Das Zoologie Studium befasst sich mit der wissenschaftlichen Erforschung von Tieren, wobei die Fachrichtungen sehr unterschiedlich sein können. Ich spezialisiere mich auf die Entomologie, also die Insektenkunde.

Und an was du gerade für deine Diplomarbeit forscht?
In meiner Masterarbeit dreht sich alles um das Thema Wildbienen in Wien. In Zusammenarbeit mit dem ABOL Projekt (Austrian Barcode of Life) und der MA22 soll die Biodiversität der Wildbienen erforscht werden.

Erkläre kurz deinen Forschungsablauf oder dein Forschungs Set-up!
Über die Sommermonate letzten Jahres habe ich in 13 verschiedenen Wiener Gemeinschaftsgärten Wildbienen gesammelt. Dabei widmete ich mich speziell den Fragen, welchen Beitrag Gemeinschaftsgärten für die Förderung von Wildbienen leisten, ob die Gemeinschaftsgärten auch Lebensraum für seltene Arten sind und wovon eine artenreiche Wildbienenfauna in den Gemeinschaftsgärten abhängig ist (z.B. Größe des Gartens, Lage, Blütenreichtum). Ein weiterer Bereich meiner Masterarbeit widmet sich dem sogenannten DNA-Barcoding der Bienen. Dabei werden die Wildbienen  zuerst morphologisch, also nach ihrer Struktur und Form auf ihre Art, bestimmt. Im Anschluss daran wird aus einem Bienenbeinchen DNA isoliert, um einen speziellen Genabschnitt zu analysieren.. Diese ermittelte DNA-Sequenz  wird in einer Datenbank gespeichert und steht dann für Vergleiche zur Verfügung. Damit ist es möglich, Wildbienen genetisch zu identifizieren, wenn eine morphologische Bestimmung nicht oder nur schwer möglich ist.

Warum ist der Karls Garten für deine Forschung so besonders?
Der Karls Garten mitten im Stadtzentrum bietet die besondere Möglichkeit Wildbienen zu finden, welche vom städtischen Lebensraum mit seinem wärmeren Klima profitieren. Um ein möglichst umfangreiches Artenspektrum von Wiens Wildbienen zu erfassen, sind solche grünen Oasen wie der Karls Garten sehr wichtige Plätze für meine Forschung.
Von den Monaten Juni bis August 2016 konnte ich 15 verschiedene Wildbienen Arten im Karls Garten bestimmen! Vier Arten Maskenbienen, vier Arten Furchenbienen, Sandbienen, Mauerbienen, die gemeine Löcherbiene, eine Blattschneiderbiene und einige Hummeln wie zum Beispiel die dunkle Erdhummel und Steinhummeln. Auch 2017 habe ich viele Wildbienen Arten gefunden, die ich derzeit noch auswerte.  

Wie findest du das Projekt Karls Garten?
Das Projekt Karls Garten liefert einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Biodiversität Wiens. Neben den dort lebenden Honigbienen und zahlreichen Hummelarten sind im Karls Garten Maskenbienen, Furchenbienen, Sandbienen, Kegelbienen und einige andere Wildbienenarten anzutreffen. Somit liefert das Projekt nicht nur einen ästhetischen Beitrag und einen Ort zum Erholen für uns Menschen, sondern auch einen Lebensraum für viele Insekten.

Und wie wichtig findest du Biodiversität für Städte bzw. für eine Stadt wie Wien?
Besonders im städtischen Lebensraum muss auch der Natur ein Platz eingeräumt werden und Projekte wie Gemeinschaftsgärten sind ein wichtiges Mittel um die Biodiversität in Großstädten wie Wien zu fördern. E.O. Wilson, ein einflussreicher Biologe, bezeichnete uns Menschen als biophil, denn wir brauchen und suchen aktiv die Verbindung mit der Natur. Auch wenn das städtische Leben sehr viele Annehmlichkeiten und Möglichkeiten bietet, brauchen wir das Naturerlebnis und umso schöner ist es, wenn sich solche Plätze im Herzen der Stadt befinden.

Was bringt die Zukunft? Wo siehst du deinen zukünftigen Arbeitsbereich?
Ob mein Platz in der Forschung oder im angewandten Naturschutz liegt, wird sich erst herausstellen. Auf jeden Fall werde ich mich weiterhin mit Insekten beschäftigen und hoffentlich mit Wildbienen, denn diese wunderschönen Tierchen haben mich nun seit einem Jahr in ihren Bann gezogen und faszinieren mich jeden Tag aufs Neue.


Verfasst am September 13, 2017

Herbstfest im Karls Garten am 2.9.2017

Herbst ist Erntezeit! Das Karls Garten Herbstfest ganz unter dem Motto „FloraSelf meets Tenneker“.

Lasst euch mit Tipps & Tricks zum Grillen vom Meisterkoch #Chakall inspirieren und genießt Gratis-Kostproben!

Mit dabei der Mädelsflohmarkt!
✽ Aussteller verkaufen Second Hand, Vintage, Design vieles mehr im schönsten Garten Wiens!
✽ Marktzeit: 13 – 18 Uhr, Eintritt frei.
✽ Du möchtestst AusstellerIn werden? Melde dich bei Mdlsflhmrkt Vie.

PROGRAMM vom HERBSTFEST
✽ Ab 13 Uhr Mdlsflhmrkt Vie
✽ Ab 14 Uhr gibt es Gratis-Kostproben vom Grill. Erlebt Chakall, den Meisterkoch, live im Karls Garten – mit Tipps & Tricks zum Grillen.
Event Info: Meisterkoch Chakall beim Herbstfest im Karls Garten
✽ 16 Uhr, lerne den Karls Garten bei einer Exkursion kennen
✽ Getränke und Kuchen vom Karls Garten Team
✽ Saatgut und Produkte aus dem Garten
✽ Führungen durch den Karls Garten mit Tipps & Tricks für Deinen Grünen Daumen.

Kommt vorbei und genießt mit uns die Stimmung auf der inspirierenden Urban Gardening Fläche im Herzen von Wien.
Wir freuen uns!

✽✽✽
Facebook Event
www.karlsgarten.at
www.heuer-amkarlsplatz.at

Unser Partner:
www.floraself.at


Verfasst am August 15, 2017

Pflanzenfreundschaften – Aber warum?

Bei Pflanzenfreundschaften geht es um Mischkulturen. Darunter versteht man das Bepflanzen eines Beetes mit zwei oder mehreren Pflanzenkulturen. Bauern und Bäuerinnen experimentieren schon seit vielen Generationen, welche Pflanzen vorteilhaft miteinander kultiviert werden können. Durch das Bepflanzen eines Beets mit mehreren verschiedenen Pflanzen ergeben sich viele Vorteile.

  • Manche Pflanzen sind für Nützlinge attraktiv, die Schädlinge fressen. Blühende Kräuter und Blumen locken Schwebfliegen, Florfliegen oder Marienkäfer an. Diese legen ihre Eier in Blattlauskolonien, die Larven ernähren sich von Blattläusen.
  • Arteigene Duftstoffe erschweren manchen Partnerpflanzen Schädlingen das Auffinden ihrer Wirtspflanze.
  • Manche Pflanzen bedecken mit ihren Blättern den Boden und halten ihn feucht und unterdrücken das Wachstum von Beikräutern.
  • Blühpflanzen locken Bienen, Wildbienen oder Hummeln an, welche die Blüten von Fruchtgemüse bestäuben. Der Ertrag ist dadurch besser.
  • Manche Pflanzenfreundschaften nutzen unterschiedliche Nischen optimal aus und werden daher gerne zusammen gesetzt.

 

Warum sind Blumen und Wildkräuter so wichtig?

Blühpflanzen wie Ringelblumen, Tagetes und Wildkräuter bereichern Dein Gemüsebeet. Ringelblumen und Tagetes haben Wurzelausscheidungen, die gegen Fadenwürmer und Nematoden wirken. Vogelmiere, Rote Taubnessel und Weißklee sind eine lebende Mulchdecke und schützen den Boden vor Austrocknung. Blumen und Wildkräuter locken mit ihren Blüten Insekten an, die für eine gute Bestäubung von Fruchtpflanzen sorgen. Die Kapuzinerkresse ist eine einjährige Pflanze mit essbaren Blüten und Blättern und wirkt besonders gut gegen Blattläuse. Darum ist Kapuzinerkresse ein Pflanzenfreund für allen Gemüse und Obstbäume.


Verfasst am Juni 21, 2017

Karls Garten besuchte die IGA Berlin, die internationale Gartenausstellung.

„Auf unserem Weltacker sehen Sie die Ackerfläche, die für jeden Menschen auf der Welt zur Verfügung steht: Etwa 2000 Quadratmeter. Das ist mehr als genug, um einen Menschen gut und gesund zu ernähren und auch noch mit Tee, Kaffee, Kakao, Baumwolle und ähnlichem zu versorgen“ (https://www.2000m2.eu/de/leitsystem/)

2000m² misst auch die Fläche des Karls Gartens. Diese Fläche würde reichen, um einen Menschen zu ernähren! Auf 2000m² wurden am IGA Gelände in Berlin die wichtigsten Ackerkulturen der Welt angebaut, und zwar in dem Größenverhältnis, in dem sie auf den 1,4 Milliarden Hektar Ackerflächen dieser Welt wachsen. Diese Fläche ernährt zudem ein paar Billiarden Kleinstlebewesen, ohne die der Ackerboden gar nicht fruchtbar wäre. Tausendfüßler, Asseln, Ameisen, Spinnen, Regenwürmer und noch viele mehr besiedeln diese Ackerfläche und machen die Erde gesund und fruchtbar.

Es ist unglaublich, was auf 2000m² alles wachsen kann!

Tonnenweise Gemüse, Kartoffeln oder Getreide. Die Hälfte der Fläche wäre aber mit nur mit vier Getreidesorten bepflanzt: Weizen, Mais, Reis und Soja. Wenige Kulturen dominieren die Ackerfläche. Bis auf Reis werden die Getreidemonokulturen hauptsächlich an Tieren verfüttert oder in Sprit, Energie und Industrierohstoffe umgewandelt. Obst und Gemüse wachsen auf weniger als jeweils 5% des Weltackers!

Wer soll das alles essen? Noch unglaublicher ist, dass wir mit diesem Platz nicht auskommen, so viel verbrauchen und vernichten wir. Die FAO schätzt, dass 1,3 Milliarden Tonnen oder 32% aller Lebensmittel verloren gehen! Auf dem Acker, nach der Ernte, in der Verarbeitung und Transport, in Supermärkten, Bäckereien, Restaurants und in privaten Mülltonnen.

Auf den Spuren verschiedener Kulturpflanzen sowie Info-Stationen, führt Dich die Weltacker-Karte über das 2000 m2 große Areal in Berlin-Marzahn. Auf alle Fälle eine Reise wert.

Bildergebnis für weltacker


Verfasst am Juni 20, 2017

Karls Garten macht Schulexkursionen

Dank der Unterstützung von floraself fanden im Karls Garten viele Exkursionen statt.
Mehrere Volksschulklassen aus Wien und Umgebung entdeckten den Karls Garten ganz persönlich. Bewusstseinsbildung zum Thema Landwirtschaft in der Stadt einmal anders! Spielerisch haben die Kinder vieles über Gemüse, Obst, Kräuter, Bienen und andere Insekten im Karls Garten erfahren.  Nicht nur die Schnecken und Regenwürmer wurden bewundert, sondern es durfte auch viel genascht werden. Verschiedene Ribisel Sorten und Tomaten waren der Hit. Außerdem brauten sich die Kinder ihre eigene Limonade mit Minze und Zitronenmelisse.
Wir freuen uns schon wieder auf die nächsten Exkursionen!

Du hast Interesse an einer Exkursion im Karls Garten?
Hier gibt es mehr Infos dazu.
Melde dich beim Karls Garten Team: nachricht(at)karlsgarten.at

 


Verfasst am Mai 4, 2017

Erste Forschungsergebnisse bestätigen Unbedenklichkeit.

Die zweite abgeschlossene Diplomarbeit befasste sich mit dem Thema “Urbanes Gärtnern” und der Verwendung von Intensivsubstraten für den Gemüseanbau.

Ein Großteil der ersten Ernte diente der wissenschaftlichen Untersuchung u.a. am Institut für Ingenieursbiologie der BOKU Wien. Sie behandelte die Eignung der Anbaumethoden im “Karls Garten” und die Erträge von Gemüsepflanzen in Dachbegrünungssubstraten – insbesondere Melisse, Minze, Kapuzinerkresse, Mangold und Rote Rüben. Ein weiterer Untersuchungsgegenstand waren externe Effekte auf die Substrate selbst.

“In einem Vegetationsmonitoring und zwei Laboruntersuchungen wurden die Versuchssubstrate hinsichtlich einiger Parameter getestet. Die Substratvarianten Ziegelsplitt-Intensivsubstrat + Perlit und Ziegelsplitt-In- tensivsubstrat allein können für das „Urban Gardening“ empfohlen werden. Lava-Intensivsubstrat und Lava-In- tensivsubstrat + Perlit bringen im Vergleich zu den anderen untersuchten Substratvarianten weniger gute Ergebnisse und liegen oft mehr als 50 % des Ertrags zurück. Die untersuchten Schwermetalle im Boden ergeben keine Auffälligkeiten bis auf das Element Palladium (Pd) das weiteren Tests unterzogen werden sollte.

Die Untersuchungen zeigen, dass Dachbegrünungssubstrate für Gemüsepflanzen als Alternative zu herkömmlichen Produkten durchaus Verwendung finden.” DI Petja Hargarter.

Gerade der Verkehrsknotenpunkt Karlsplatz bietet sich weiter an, um zu untersuchen, inwiefern sich Feinstaub- und CO2-Ausstoß der Autokolonnen auf die Pflanzen auswirken. Für diese Saison sind bereits zwei weitere Diplomarbeiten in Vorbereitung und wir sind schon gespannt welche neuen Erkenntnisse auf uns warten.


Verfasst am April 10, 2017

Schulexkursionen 2016

Auch heuer hatten wir wieder zahlreiche Schulexkursionen im Karls Garten. Jetzt geht es für die Jüngsten in die wohlverdienten Sommerferien.

Im Herbst finden wieder Schulexkursionen im Karls Garten statt, wo den Schülerinnen und Schülern Näheres über Gemüse in der Stadt, Insekten, Bienen und andere Nützlinge und die Auswirkungen von Begrünung im Stadtraum auf das Mikroklima näher gebracht wird.

Einige Impressionen aus der heurigen Saison.


Verfasst am Juli 1, 2016

Neue Forschungsergebnisse.

Bebauungshöhe, -dichte und Versiegelung verändern lokales Mikroklima. Oberflächenwasser wird etwa in die Kanalisation abgeleitet und kann nicht verdunsten. Wasser ist für Abkühlung aber extrem wichtig. Städtischer Grünraum und Gärten können hierbei helfen.
Lukas Kastanek hat am Institut für Hochbau und Technologie, TU Wien, unter Leitung von Prof. Korjenic, hier im Karls Garten diese Thematik unter dem Projekttitel „Analyse zu Verbesserung des Klimas durch das Anlegen von Grünflächen im urbanen, bebauten Gebiet“ näher untersucht. Der Garten diente als Basis einer physikalischen Analyse im begrünten Karls Garten (Grünfläche) in Gegenüberstellung mit dem unweit entfernten Karlsplatz (bebaute Fläche), um die Auswirkungen von Grün auf das Mikroklima quantitativ bewerten zu können.
Im 10-Minuten Intervall gemessen, konnten während zweier Hitzewellen Temperaturunterschiede von bis zu 1,66° C plus am Karlsplatz im Gegensatz zum Karls Garten gemessen werden. Beachtet man gefühlte Temperatur, sowie „Früh“, „Abend“ und „Nacht“ in grünem Umfeld und bei aufgeheiztem Beton, sind die Unterschiede noch eklatant höher.

Wenn eine so kleine Fläche schon eine Minderung von bis zu 2 Grad Celsius erreicht – was könnte dann mehr Grün in der Stadt noch bewirken? Je größer die Grünfläche – desto höher die Wirkung. Grün beeinflusst Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Reflektion von Bausubstanz zum Positiven. Pflanzen absorbieren größtenteils Strahlung und reflektieren, kühlen durch Wasserverdunstung und erzeugen dadurch Verdunstungskälte.
Will die Stadt von morgen dem Klimawandel standhalten, benötigen wir also mehr „coole(nde)“ Grünflächen in der Stadt!

 

Grünflächen und das urbane Klima.

Die Forschung im Karls Garten betrachtete unter anderem die Auswirkungen von Grünflächen im städtischen Gebiet. Gerade der letzte Sommer war geprägt von extremen Hitzewellen und wir suchten oftmals eine Abkühlung im Grünen. Wir wollen daher konkret wissen, wie die Gestaltung und Nutzung von Gärten sich auf das lokale (Mikro-) Klima auswirken kann.

So schrieb vergangenes Jahr ein engagierter Bachelor-Student am Institut für Hochbau und Technologie, Forschungsbereich für Bauphysik und Schallschutz seine Abschlussarbeit auch bei uns im Garten. Eine kurze Vorstellung zur Person sowie zur Arbeit:

Mein Name ist Lukas Kastanek, ich bin 24 Jahre jung und studiere Bauingenieurwesen an der TU Wien. Neben meinem Studium arbeite ich in einem Unternehmen für Eisenbahnwesen.

  • Um was geht es in deiner Arbeit, was erforscht du, was sind deine Zielsetzungen?

Der Titel meiner Bachelorarbeit lautet „Analyse zur Verbesserung des Klimas durch das Anlegen von Grünflächen im urbanen, bebauten Gebiet“, betreut vom Forschungsbereich für Bauphysik und Schallschutz. Ziel des Projektes ist eine physikalische Analyse der Ist-Situation im Karlsgarten, wofür eine Erhebung verschiedener Daten der Umgebung notwendig war. Neben den Messungen im Karlsgarten erfolgten zur selben Zeit auch Datenerhebungen am unweit entfernten Karlsplatz, damit man die Werte „Grünfläche“ und „bebautes Gebiet“ vergleichen kann.

  • Warum gerade der Karlsplatz?

Der Karlsplatz ist ein stark befahrener Knoten in Wien. Touristenattraktionen, der Ring, die linke und rechte Wienzeile, der Naschmarkt, die Technische Universität und nicht zu vergessen drei unterschiedlichen U-Bahnlinien, die hier zusammenkommen. Daher ist der Karlsplatz beispielhaft für urbane Gebiete.

  • Wie findest du das Projekt Karls Garten?

Das Projekt ist eine außergewöhnliche Idee, in welches viel Zeit und Leidenschaft investiert wurde. Ich kann nur hoffen, dass dies nicht das letzte derartige Projekt in Wien bleibt. Die Stadt wie auch ihre Bewohner würden gleichermaßen davon profitieren und zu der bereits sehr hohen Lebensqualität positiv beitragen.

  • Findest du es gut für deine wissenschaftliche Diplomarbeit bei einem Projekt wie Karls Garten dabei zu sein? Was erhoffst du dir für die Forschung?

Selbstverständlich bin ich froh, ein Teil dieses Projektes sein zu können! Hoffentlich kann mein Beitrag in der Forschung helfen, den Nutzen urbaner Gärten – vor allem bezüglich des Mikroklimas -hervorzuheben und so die Verbreitung vorantreiben.

  • Wie siehst du das generelle Problem tropischer Temperaturen in der Stadt?

Bedingt durch die großflächige Versiegelung der Grünflächen kann die Stadt im Sommer kaum noch abkühlen und die Temperaturen steigen stetig. Dies bedeutet eine große Belastung für Flora, Fauna und auch den Mensch. Dem kann man nur durch Wiederbegrünung der Flächen entgegenwirken.

  • Was bringt die Zukunft?

Ich glaube, dass das Erfolgskonzept des Karlsgarten auch in anderen Bezirken großen Anklang finden wird und somit zur Steigerung der Lebensqualität beitragen wird.


Verfasst am September 15, 2015

Feeding the Planet
Energy for Life

Die Weltausstellung in Mailand widmet sich vor allem der Frage nach der Ernährung der wachsenden Menschheit. Und jedes Land hat seine eigene Antwort – die wir vom KarlsGarten Team erkundet haben. 

Die Weltausstellung war von Beginn an umstritten, neben den kolportierten 2,5 Mrd EUR an Kosten, Korruptionsskandalen während des Baus sowie der Kritik selbst des Papstes an der “Schau des Überflusses”, wird man nicht von einem Beitrag zur gerechten Entwicklung sprechen können.

Jede Expo sieht sich indes auch als Architekturfest. Die 140 teilnehmenden Länder wollen sich, verständlicherweise, selbst inszenieren und kokettieren dabei mit den eigenen Klischees: Deutschland mit dem Hofbräuhaus, Holland mit Elektro Partys und Italien als das Mutterland von Pizza und Pasta.

Zu Beginn informieren im Eingangsbereich eigene Themenpavillons zur Bedeutung der Ernährung, der diversen Esskulturen oder zur extensiven Landwirtschaft mit den hausgemachten Umweltproblemen. Die Wissensvermittlung zu Ökologie und Landwirtschaft werden dann in reduzierter, animierter Form in den Pavillons oder abseits in Nebengassen wieder gegeben – wie der nett gestaltete Biodiversitäts Park.

Mit dekorativem Plastikessen gehen dann die zahlreichen BesucherInnen entlang einer Mittelachse an den teils auffällig gestalteten Länder-Pavillons vorbei. Leider wurde sehr viel in Werbung und Marketing investiert und es stellt sich schnell eine Reizüberflutung ein. Als Beispiel ist hier die Las Vegas-reife Insezneriung des “Baum des Lebens” mit Licht und Wassershow zu nennen. Die tiefere thematische Bedeutung ist uns noch immer ein Rätsel.

Die Länder-Pavillons selbst sind sehr unterschiedlich gestaltet. Aserbaidschan zeigt Plastik-Blumen, die bei Berührung die Farbe wechseln und dabei Musik spielen. Holland demonstriert die exzessive industrielle Landwirtschaft. Die USA bauten einen riesigen Container mit vertikaler Begrünung und Obama appelliert auf Videowalls für den Kampf gegen den Hunger. Er selbst betreibe schon Urban Gardening im Weißen Haus ist hier zu erfahren.

Der Österreichische Pavillon mit war eine wohlwollende, entspannte Ausnahme und widmete sich ganz der Luft als wichtigste Nahrungsquelle. Ein eigens dafür gestalteter Wald produziert in einer Stunde mehr Sauerstoff (O2) als die BesucherInnen einatmen – und deckt damit den Bedarf von bis zu 1.800 Menschen.

Weitere erfreuliche Ausnahmen waren Äthiopien, dort wurden traditionelle Lebensmittelverarbeitung in Form von Work-Shops angeboten, oder Japan mit einem komplett aus Holz gefertigten Pavillon. Hier konnte man nachhaltigere Ansätze für die Ernährung und die Landwirtschaft erkennen.

Nachhaltigkeitskonzepte an sich, werden jedoch nicht aufgezeigt. Dafür kann Nestlé im Schweizer Pavillon die Beziehung zwischen Mensch und Essen inszenieren und platziert seine Produkte in großen Speichersilos. Auch Mc Donald’s sieht sich in der Pflicht im Slow-Food Gründerland Italien seinen Beitrag zur gesunden Ernährung bei zu steuern.

Das besonders für uns interessante Urban Farming oder Urban Gardening war kaum zu finden. Vertikal begrünte Fassaden, Dachbegrünungen und Aquaponik waren vorhanden – teils in größerem Maßstab – aber sehr technisch aufwendig konstruiert. Neuheiten und kreative Konzepte konnten wir leider nicht ausfindig machen.

Unsere Eindrücke sind daher eher gemischt und wir können die bisher geäußerte Kritik nachvollziehen. Am Zustrom von BesucherInnen zur Weltausstellung ändert das wenig. Trotz hoher Temperaturen waren sehr viele BesucherInnen auf dem Gelände, den ganzen Tag und sogar am Abend. Das mag am kostengünstigem Abendticket oder am riesigem Angebot an Essen, Restaurants, Food-Trucks und Wein-Bars liegen.

Schlussendlich hat die EXPO das Potential Millionen von BesucherInnen an einen Tisch zu bringen, sei es durch Pommes, Pizza oder Eis. Jedenfalls erweckt es den Eindruck, dass sich die BesucherInnen etwas bewusster mit den Lebensmitteln auseinander setzten wollen. Wir hoffen es zumindest.

 


Verfasst am August 18, 2015

Pflanzenfreundschaften

Schwerpunkt 2017
Tipps findest du hier und im Karls Garten.

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Der Verein Karls Garten sucht motivierte StudentInnen, die ihre Bachelor- oder Masterarbeit zu einem ausgewählten Thema im Karls Garten schreiben möchten.

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